Seegrotte Hinterbrühl

Grutschgasse 2a | 2371 Hinterbrühl | Website

Das ehemalige Gipsbergwerk ist seit einem Wassereinbruch im unteren Stollen vor 100 Jahren seit 1932 ein Schaubergwerk. Der Wassereinbruch ist der größte unterirdische See Europas. Weil er keinen natürlichen Abfluss hat, müssen täglich 50.000 Liter in den Mödlingbach abgepumpt werden um einen konstanten Wasserspiegel zu halten. Die Temperatur beträgt durchgehend 9°C.
1944 wurde der Stollen von der Heinkelfabrik für die Flugzeugfabrikation in der Ostmark genutzt. Der Großteil der 2000 Arbeiter stammten aus den Außenlagern des KZ Mauthausen.
1948 wurde das Bergwerk wieder eröffnet und 1949 auch wieder die Schifffahrt ermöglicht.

Der Eintritt inkl. Führung beträgt für Erwachsene € 9,–, mit der Niederösterreich-Card ist es gratis.

Auf Mariandls Spuren – mit der DDSG in die Wachau

Wenn man von Wien kommend einen Schiffsausflug in die Wachau plant und auf das Auto verzichten möchte, begibt man sich am besten mit der ÖBB und dem “Einfach-Raus-Ticket” vom Franz-Josef-Bahnhof nach Krems. Nach ca. 1 Stunde erreicht man die Stadt an der Donau. Mit einem Taxi um ca. € 5,– geht’s zum Anlegehafen der DDSG in Krems-Stein. Eine Karte für Hin- und Retourfahrt kommt auf € 18,– pro Person.

Die Fahrt nach Dürnstein dauert stromaufwärts ca. 45 min. Von dieser Anlegestelle kommt man unmittelbar in die Altstadt. Die Stadt Dürnstein erlangte bereits 1192 internationale Bekanntheit, als dort der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde. Der Weg vom “Hafen” zur Ruine dauert in etwa 30min.

Heute ist die Wachau und Dürnstein vor allem für Wein und Marillen bekannt. So gibt es in den Souveniersshops zahlreiche verschiedene Marillenprodukte wie Schnäpse, Liköre, Säfte aber auch Neues wie Marillenkerne in Chilli oder mit Schokolade. Durch die guten Weinlagen finden sich auch viele Heurige. Besonders zu empfehlen ist hier der “Alte Klosterkeller“.

Weithin zu sehen ist die Wachau aufgrund des Blauen Turms des Augustiner-Chorherrenstifs Dürnstein. Erst seit den 1980er Jahren strahlt der wieder in dieser ursprüngliche Farbe, die bei den umfangreichen Renovierungen entdeckt wurde.

Die Rückfahrt nach Krems dauert stromabwärts nur die Hälfte der Zeit: 20min. Einige Taxis stehen auch an der Anlegestelle in Krems – der Fußweg zum Bahnhof dauert ca. 15 – 20 min. Ein Tagesausflug in die Wachau sollte sich jeder einmal gönnen um auf Mariandl’s Spuren zu wandeln – für mehr Zeit gibt es ausgebaute Radwege entlang der Donau.