Paris: premières stations

Vom Hotel geht es mit der M12 zur Station Abbesses und zu Fuß weiter durch die engen Gassen zur „Funiculaire de Montmartre“. Die Fahrt kostet pro Strecke einen Einzelfahrschein – es ist auch im Navigo Semaine enthalten. An der „Bergstation“ hat man den ersten Blick über die Stadt und über sich die Wallfahrtskirche Sacré-Cœur zur der 1875 der Grundstein gelegt wurde, im selben Jahr in der die Verfassung der 3. Republik in Kraft trat. Sie ist anders als die meisten Wallfahrtskirchen nicht Maria geweiht sondern dem Herzen Jesu. Papst Benedikt XV hat sie zur Weihe 1919 auch gleich zu basilica minor erhoben.

Durch die kleinen Gässchen Montmartres geht es hinunter zu bekannten Metrostation Pigalle, in der sich auch das „Erwachsenenvergnügungsviertel“ befindet und allerlei lustige Menschen versuchen einen in eine von außen nicht sichtbare Bar zu verführen J. Ein paar Schritte weiter befindet sich dann auch schon das „Moulin Rouge“. Von der Haltestelle Blanche geht es mit der M2 direkt zur Station „Charles de Gaulle – Étoile“ über der sich der berühmte Arc de Triomphe befindet. Er wurde von Napoleon nach der Schlacht von Austerlitz in Auftrag gegeben mit Unterbrechungen 1836 beendet. Unter dem Bogen befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten mit der täglich gewarteten „Ewigen Flamme der Erinnerung“.

Vom Triumphbogen führt die Avenue de Champs-Élysée bis hinunter zum Place de la Concorde, eine der größten Prachtstraßen der Welt und eine der begehrtesten Adressen von Paris. Weil die 1,9 km doch etwas lang sind im Jänner bei Nieselregen geht es von der Station George V via Concorde zum Eiffelturm. Über das Marsfeld wird der Turm immer größer bis er nicht mehr ganz auf ein Bild passt – dann steht man davor. Geschäftiges touristisches Treiben wie auch schon vor Sacré-Cœur erwartet einen wenn man unter dem 324 Meter hohen und 1889 fertiggestellten Eisenturm durchgeht. Im ersten Jahr hatte sich der Eiffelturm durch das Interesse der Besucher schon zu ¾ amortisiert. Jedes Jahr fahren erklimmen über 6 Millionen Menschen den Turm. Hinter dem Eiffelturm befindet sich am anderen Seine-Ufer der Jardins du Trocadéro mit der gleichnamigen U-Bahn-Station mit der man über Charles de Gaulle und Pigalle bequem ins warme Hotelzimmer fahren kann.

Aéroport Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Best Western Prince Montmartre ***

Von Wien fliegt man ca. 1h45 nach Paris Charles-de-Gaulle. Vom Flughafen erreicht man die Stadt mit dem RER B, einer Art Vorortelinie die unter anderem die wichtigen Knotenpunkte Gare du Nord, Châtelet und Notre Dame bis zum zweiten Pariser Flughafen Orly. Eine Einzelfahrt in die Zone 1 kostet € 9,50, für einen längeren Aufenthalt empfiehlt sich das Angebot „Navigo Semaine“ – um € 34,90 kann man damit in allen 5 Zonen (also auch Flughafen, Versailles, Disneyland) unlimitiert eine Woche fahren und hat auch den Vorteil dass man die Karte nur am Magnetfeld auflegen und nicht durchsausen lassen und wieder einstecken muss. Zum Preis kommen einmalig € 5,– für die Mangetkarte hinzu, außerdem braucht man ein Foto – laut der netten Dame vom Schalter reicht es aber auch das Passfoto im Hotel zu kopieren, auszuschneiden und dann aufkleben.

Mit ebendiesen Ticket erreicht man in ca. 40min über den Gare du Nord die Station Jules Joffrin der Metrolinie 12. Gleich an dieser Station befindet sich auch ein sehr schönes Gebäude in der die Verwaltungsbehörde des 18.  Arrondissements. Von dort ist es in die Rue Ordiner 116 zum Best Western Prince Montmartre nur noch ein kurzer Weg. Das 3*-Hotel ist erst vor kurzem generalüberholt worden. Die Zimmer haben für Paris normale Größen, europäische Doppelbetten (die weit größer sind als die üblichen 140-cm-franzöischen Betten). Ein großer LCD-Fernseher, ein Wasserkocher und getrenntes Bad/WC machen das Zimmer zum Preis von knapp € 255,– für drei Nächte zu einer guten Alternative. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Bäckerein, Geschäfte und auch Cafés.