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Neues aus der Blog-Welt…

Liebe Leser!

Aufgrund von zahlreichen anderen Verpflichtungen konnte der Blog im Jahr 2013 nicht gepflegt werden – das Jahr ist zum Jahr von so vielem ausgerufen worden (zB des Leberblümchens, der Forelle und der Schlingnatter, der ÖVP…) aber sicher kein Bernyboi-Blog-Jahr!

Um mich langsam wieder einzugewöhnen gibt es heuer einen speziellen Adventkalender: einen Bieradventkalender! Unter bieradvent.bernyboi.com wird es mit max. 2 Tagen Verspätung (Uni und Arbeit fordern ihren Tribut) eine aktuelle Bierkritik aus dem Bieradventkalender zusammengestellt von der Salzburger Firma Kalea (www.kalea.at) geben. Diese sind natürlich unprofessionell, subjektiv und laienhaft :) Ich werde also das mit dem Bier machen, was die britische Fernsehköching Nigella Lawson mit dem Essen macht: “I am not a chef. I am not even a trained or professional cook. My qualification is as an eater. (…)” Und meine ist als Genießer und Biertrinker! Mehr dazu dann im Blog :)

und irgendwann werden hier auch wieder Reise- und Erlebnisberichte stehen!

PS: nicht nur das Bier, sondern auch die Wiener Christkindlmärkte sind wieder Thema seit letztem Sonntag – hierzu möcht ich gern auch meinen Rundgang die letzten 2 Jahre durch (fast) alle Wiener Christkindl- und Adventmärkte verweisen :) -> Link

Au revoir Paris

Der letzte Tag beginnt mit einer Reise zu „La Madeleine“, zu deutsch: Maria Magdalena, Einer Pfarrkirche die ursprünglich 1764 von Ludwig XV im Auftrag gegeben wurde, während der Revolution der Bau wegen alternativer Ideenfindung unterbrochen war und schlussendlich von Ludwig XVIII in Andenken an Ludwig XVI und Marie Antoinette weiterbauen ließ und unter Louis-Philippe 1842 beendet wurde. In der Kirche fanden die Requien u.a. für Chopin und Marlene Dietrich statt.
Über eine breite Straße ist La Madeleine direkt mit dem Place de la Concorde verbunden, dessen golden-bespitzter Obelisk schon von weiten glänzt. Hier wurden ab 1792 in 2 ½ Jahren über 1100 Menschen mit der Guillotine geköpft – darunter auch Marie Antoinette – später auch Robespierre selbst. Der Obelisk stammt aus Luxor, ist 23 Meter hoch und wiegt 250 t. Seit 1836 steht er auf dem Platz als Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmet Ali and den franzöischen König Louis-Philippe.

Wenn man als Namenspatronen einen der berühmtesten Heiligen Frankreichs hat, dann muss man natürlich auch seine Straße besuchen – noch dazu wenn es sich um einen Kai direkt an der Seine handelt.

An der U-Bahn-Station Invalides befindet sich der bekannte Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel. Hier kam Napoleon zu seiner endgültig letzten Ruhe, 30 Jahre nach seinem Tod auf St. Helena. Das ist gleichzeitig auch die letzte Station dieser Parisreise – weil der Pariser Flughafen kein Web-check-in anbietet empfiehlt sich eine rechtzeitige Anfahrt zum Flughafen – so wie die Herfahrt auch mit dem RER B direkt zum Terminal.

Au revoir Paris…

Pont Neuf, Hôtel de Ville und ein «poulet français»

Retour vom Schloss des Sonnenkönigs geht es zum Pont Neuf (übersetzt: Neue Brücke) die aber mittlerweile die älteste Brücke ist. Sie war auch die erste offene Brücke, dh ohne Häuser oder Geschäften darauf gebaut – man konnte über sie gehen und gleichzeitig die Seine sehen.

Von der neuen Brücke entlang dem Quai del Mégisserie sieht man schon von Weiten den Tour Saint-Jacques. Der Turm wurde Anfang des 16. Jahrhunderts im Stil der Spätgotik gebaut und diente als Kirchtum der Kirche Saint-Jacques-la-Boucherie, der Kirche der Fleischerinnung. Die Kirche wurde 1797 abgerissen, der Turm 1853 restauriert. Am Turm befindet sich eine Statue des Physikers Blaise Pascal der an eben dieser Turmspitze versuchte den Luftdruck zu messen. Der Jakobsweg führt ebenfalls an diesem Turm vorbei.

Weiter in der Mitte des 4. Arrondissements befindet sich das Hôtel de Ville, das Rathaus. Es ist im Neorenaissance erbaut und wurde 1882 fertiggestellt.

Den Tag beendet eine Pariser Jause bestehend aus einem Grillhähnchen vom freundlichen Metzger neben dem Hotel, 2 Baguettes vom Bäcker am Place Jules Joffrin und einer Flasche Rotwein wiederum von den Hängen der Rhone. So muss sich Gott in Frankreich fühlen :)