Palais Royal – Musée de Louvre

… so tönt es aus der Metrosprechansage (ab und zu funktioniert sie auch) wenn man mit der Metro 1 oder 7 in die Station einfährt. Die Mona Lisa ist der wohl bekannteste Gast in diesem Museum, dass im ehemaligen königlichen Schloss untergebracht ist und zu einem der größten der Welt zählt. Spätestens seit dem Da-Vinci-Code(-Film) kennen die meisten auch die Pyramiden im Innenhof, unter der laut Dan Brown das Grab Maria Magdalenas zu finden sein soll..

Die Sammlung des Louvre umfasst rund 380.000 Werke von denen 35.000 ausgestellt sind und zwar auf einer Fläche von ca. 60.000 m².  Dementsprechend viel gibt es auch zum Ansehen und Laufen. Das Museum ist in verschiedene Trakte unterteil, die ihrerseits mehrere Etagen haben. Als U-26 EWR-Bürger kommt man gratis in das Museum was den Druck etwas nimmt sich alles genau ansehen zu lassen. Nachdem die Schlange auf ein Zehntel des Nachmittags geschrumpft ist, ist das Hineinkommen kein Problem mehr. Das wichtigste ist (natürlich) die Mona Lisa – man kann nicht daran vorbei (es wäre als würde man die Vatikanischen Museen ohne die Sixtinische Kapelle besichtigen). Der Zaulauf ist ungebrochen – aber wenn man den richtigen Trakt gefunden hat dann findet man „La Gioconda“ auch sehr schnell, denn da wo es am meisten blitzt muss sie sein. Nach Da Vinci und dem Trakt in dem sein (sicher nicht bestes aber eben bekanntestes) Werk hängt geht es noch zu den Ägyptern und zur Venus von Milo. Im Untergeschoss kann man auch noch die mittelalterlichen Mauern des alten Königspalastes sehen.

Wem das wenig vorkommt in diesem Museum sei gesagt: Allein die Besichtigung dieser Trakte und Abteilungen hat über 2 Stunden gedauert und nach ausgedehnten Spaziergängen unter Tags ist es irgendwann zu Ende.

Zu Essen geht es heute in eine Bar/Minirestaurant das bequemerweise an der M1 liegt und so direkt vom Louvre erreichbar ist. Es nennt sich „Chez Prosper“ und bietet erfreulicherweise Steak et frites und Salat um € 17,– an (für Paris unsagbar toller Preis nochdazu das Steak 300 g hat). Ein Wein um € 3,70 von den Ufern der Rhone dazu und schon lebt es sich wieder wie Gott in Frankreich (auch mit schmerzenden Füßen).