Cathédrale Notre-Dame de Paris

Spätestens seit Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ gehört die Kathedrale zu den wichtigsten Wahrzeichen der französischen Hauptstadt. Begonnen wurde der Bau 1163 – somit feiert man heuer ein 850-Jahr-Jubiläum. Komplett beendet wurde das Unternehmen im Jahre 1345. Die beiden Türme sind jeweils 96 Meter hoch, das Schiff im Inneren 130 lang, 48 breit und 35 Meter hoch und es finden bis zu 10.000 Menschen Platz.

Die Kirche ist, wie der Name schon sagt „unserer lieben Frau von Paris“ gewidmet. Auch in der Kirche stößt man immer wieder auf Maria. Die Kirche selbst besticht durch ihre gotischen Fenster, die in allen Farben strahlen – natürlich besonders wenn das Sonnenlicht durchfällt. Hervorzuheben ist jetzt noch in der Weihnachtsoktav die Krippe, die äußerst Umfangreich ist und sogar über fließend Wasser über eine Brücke verfügt.

Notre-Dame war auch Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse wie des Revisionsprozesses von Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc) oder der Krönung von Napoleon. In der Schatzkammer der Kathedrale befinden sich die Dornenkrone und ein Kreuznagel.

Am Domplatz liegt zudem der „Kilomètre zéro“, der Refernzpunkt für Entfernungsangaben nach Paris (zB für Autobahnen etc.)