Wallfahrtskirche Maria Plain – Salzburg/Bergheim

Plainbergweg 38 | 5101 Bergheim bei Salzburg | Website

Weit über Salzburg thront die wichtigste Wallfahrtskirche der Salzburger in 540 m Seehöhe am Plainberg.

Die Kirche wurde 1671 von Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg begonnen und nach Vollendung 1674 von ihm selbst auch geweiht.2 Jahre später wurde auch das Gnadenbild in die Wallfahrtskirche geholt, das ursprünglich aus Regen (Niederbayern) stammte. 1824 wurde das säkularisierte Stift samt Besitzungen an das Stift St. Peter übergeben, 1952 von Papst Pius XII. zur basilica minor erhoben (vgl. dazu Beitrag über Stift Klosterneuburg).

Der Innenraum ist typisch für ihre Erbauungszeit im Barock errichtet. Der Hochaltar wurde vom errichtenden Erzbischof gestiftet und zeigt Maria Himmelfahrt. Davor befindet sich das Gnadenbild, welches im Laufe der Zeit durch Krone, Strahlenkranz und Rocaillen ergänzt wurde. Am Hochaltar sind auch die Landesheiligen Rupert und Virgil zu finden.
Die Seitenaltäre zeigen die Kreuzigungsszene und die Vermählung Marias im Hauptblatt.
Die 4 Altäre der 2 Seitenkapellen zeigen Szenen der Heiligen Familie.

Zur Stärkung der Wallfahrer gibt es zahlreiche Verköstigungsmöglichkeiten, wobei die bekannteste sicher der Gasthof Maria Plain ist, ein paar Meter drunter die Plainlinde aber auf jeden Fall auch ein Besuch wert ist. Beachtenswert daneben sind auch die Plainlinden, die ein Naturdenkmal sind.